Moin!

bio

#he/him #Arbeiterkind #Enthusiast

Ich bin überzeugt, dass wir die Welt ein Stück besser machen können, wenn wir Räume der Begegnung schaffen – Orte, an denen Menschen voneinander, miteinander und auch übereinander lernen.

Wenn ich unterwegs bin, lerne ich Orte und Menschen am liebsten über ihre Küchen kennen – lokal, regional und möglichst nah an den Menschen und ihren Geschichten. Schon bei meiner Oma war klar: Am Küchentisch wird nicht nur gegessen, sondern genossen, erzählt, zugehört und verhandelt. Einen solchen Raum zu ermöglichen – diese Haltung prägt meine Arbeit als Bildungsreferent und Trainer bis heute.

Ich spreche Deutsch, Englisch und Polnisch und freue mich auf Begegnungen und Austausch.
Fragen oder Lust auf Zusammenarbeit? Schreibt mir gern!

Übrigens: Ein Teller Pasta erzählt oft genauso viel wie ein 12-Gang-Menü.

Bildungsreferent und Trainer

Ich arbeite seit 2016 als selbstständiger Bildungsreferent und Trainer.

Nach meinem Europäischen Freiwilligendienst in Polen studierte ich Erziehungswissenschaft und Slawistik (polnische Sprache und Literatur) an der Universität Hamburg. In verschiedenen internationalen Bildungsprojekten für unterschiedliche Organisationen habe ich meine Rolle als Trainer entwickelt, geschärft und professionalisiert. Aus diesen Erfahrungen ist meine Selbstständigkeit als Bildungsreferent gewachsen. Heute stehe ich hier!

Themen

Diese Themen bilden den Schwerpunkt meiner Arbeit und mein berufliches Zuhause:

  • Kommunikation
  • Team- und Gruppendynamik
  • Interkulturelles Lernen und Diversität
  • Bildung, Medien und Digitalität
  • Politische Bildung

Was mich antreibt

Gemeinsam mit anderen Räume zu gestalten, in denen Begegnung möglich ist. Hierbei fühle ich mich am wohlsten. Räume, in denen sich jede:r erleben, erproben und erfahren kann. Räume, in denen wir voneinander, miteinander, übereinander lernen. Räume, in denen wir uns derer Dinge gewahr werden, von denen wir im Vorfeld nicht mal ahnten, dass sie uns beschäftigen – kurzum: Erkenntnis durch Begegnung.

Kommunikation ist alles: Mittel, Medium, Brücke, Konflikt, Problem und Lösung. Sie ist ein System, in dem wir uns bewegen. Eine Herausforderung, vor die wir tagtäglich gestellt sind – beruflich, wie privat. Kennen wir ihre Regeln? Ihre Besonderheiten? Die feinen Nuancen nonverbaler oder paraverbaler Kommunikation? Oder aber die Wellen, die zufällige Gespräche schlagen können? Erkenntnisse und Einsichten, die sich urplötzlich daraus ergeben? Stimmige, situations- und wesensgemäße Kommunikation regt wahren Austausch an – in uns und anderen. Es beflügelt mich Ermöglicher von Chancen zu sein, aktiv miteinander in Interaktion zu treten.

Das, was Gruppen beschäftigt, ist das was zählt. Es spornt mich an, Gruppen gezielt dabei zu begleiten, eigene Prozesse zu durchlaufen und dabei eigene Themen zu finden, sie anzuvisieren und zu behandeln. „Störungen haben Vorrang“ postulierte bereits Ruth Cohn in ihrem Ansatz der Themenzentrierten Interaktion (TZI). Gemeinsam an den Kern der Sache gehen und hierbei die Balance zwischen unterschiedlichen Positionen halten: Ich, Wir, Thema und äußere Rahmenbedingungen – alles steht in Wechselwirkung zueinander. Hier anzusetzen, um Strukturen und Klärung zu schaffen, das begeistert mich.

Aus der Gegenwart die Vergangenheit verstehen. Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Mit der Zukunft im Blick, die Weichen in der Gegenwart stellen. Es begeistert mich seit jeher, Reflexionsprozesse anzuregen. So stoße ich Entwicklungspotenziale an – der Grundstein für Transformation ist gelegt.

Wer trifft auf wen? Was geschieht? Wie ist das Wetter heute? Wieso riecht es hier nach Pfannkuchen? An wen erinnert mich diese Person? Warum erzähle ich eigentlich gerade von meiner Kindheit? Wieso kommen wir gerade von Äpfel auf Birnen? Und warum ist der Bus eigentlich zu spät?

All dies sind Zufälle, die plötzliche Geistesblitze und Erinnerungen hervor rufen können. Ihnen wohnt ein Mechanismus inne, der meine Arbeit zu einer der spannendsten macht, die es für mich gibt. Zufällig über etwas Wundervolles stolpern, wonach ursprünglich nicht gesucht wurde – Oder aber ganz beiläufig beim Abendessen die ersehnte Lösung für ein Problem zu finden. Diesen Momenten beizuwohnen, sie bei anderen zu beobachten und auch selbst zu erleben, sie in Raum und Struktur zu gießen, das macht meine Arbeit reich.